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Neubau der Feuerstein-Arena.

Nicht nach der Familie Flintstones, sondern nach dem einheimischen Kräuterbitter genannt, wird seit Mai 2016 die Feuerstein-Arena, eine neue Multifunktionsarena im Ortsteil Schierke der Stadt Wernigerode in Sachsen-Anhalt, errichtet.

Bereits seit 1911 befand sich an dieser Stelle ein Eissportplatz, wo nachher, zu den 1. DDR-Meisterschaften im Wintersport 1950, ein Natureisstadion gebaut worden ist.

Anfang 2013 wurde für Reaktivierung und Neugestaltung des unter Denkmalschutz stehenden Eisstadions ein europaweiter Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

Es ist geplant die neue Arena im Dezember 2017 zu eröffnen.

„Die Arena ist ein zentraler Baustein der Orts- und Tourismusentwicklung in Schierke. Das Eislaufen soll durch die geplante überdachte, 25 mal 56 Meter große Kunsteisfläche und die in den Erdboden eingebaute Kälteplatte in den Wintermonaten witterungsunabhängig möglich sein. Das Dach ist wie ein Kartoffelchip geschwungen, 15 Meter hoch und besteht aus einer Glasfasernmembran. Der Besucherbereich bleibt hingegen ohne Überdachung. Ferner ist der Bau zweier Funktionsgebäude auf dem Gelände geplant, die zur Ausleihe von Schlittschuhen, Bistro-, WC- und Umkleideräume sowie als Lager und zur Unterbringung der Kältetechnik dienen sollen.
In den Sommermonaten ab 2018 sind in der Feuerstein-Arena Konzerte und andere Kultur- oder Sportveranstaltungen geplant.“

(Feuerstein-Arena, [https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerstein-Arena] Stand 01.03.17)
(Baustart für den „Kartoffelchip“ [http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/20160519/schierke-baustart-fuer-den-kartoffelchip] Stand 01.03.17)

Technische Daten der Stahlkonstruktion:

Ca. 300 Tonnen Stahlkonstruktion
Einzel Bauteilabmessungen:
ca. 23 Meter Länge
Spannweite 73 Meter
Überdachte Fläche: 73 x 44 Meter
Doppeltgekrümmter in sich verdrehter Kastenträger mit veränderlichem Querschnitt


Fotorechte: Stadt Wernigerode, Hoch- und Tiefbauamt